in einer baulücke am ortsrand von rheinzabern inmitten eines bebauungsgebietes aus den 1960er jahren sollte ein modernes, kubisches doppelwohnhaus entstehen. das gebäude nimmt bezüge zu der kubatur der umliegenden wohnhäuser auf und fügt sich so, auch als neubau in die gewachsene umgebungsstruktur ein. der baukörper gliedert sich in die erdgeschoss-basis, dem 3-seitig zurückgesetzten staffelgeschoss und der vorgelagerten doppelgarage. die durchdachten architektonischen details in verbindung mit der hochwertigen ausstattung unterstreichen auch den besonderen anspruch der bauherren an zeitgenössische architektur.

teilnahme am tag der architektur 2008

das eigene büro zu gestalten ist wohl eine der schwierigsten bauaufgaben. zum einen möchte man dem eigenen architektonischen anspruch gerecht werden, zum anderen geht es darum möglichst schnell ein funktionierendes arbeitsumfeld zu schaffen. die entscheidung das büro als aufstockung über dem privaten wohnraum zu schaffen, war ebenfalls nicht einfach. schließlich sollen auch grenzen zwischen arbeiten und wohnen bestehen bleiben, der reiz der kurzen wege war jedoch größer. konsequent wurde dennoch auf eine interne verbindung verzichtet und die neuen büroräume über eine aussentreppe erschlossen. auf ca. 170m² bürofläche ist jetzt ausreichend platz für die weitere entwicklung.